Großbrand in Mehrfamilienhaus in Aschau im Zillertal

Um 01:35 Uhr schrillten in Aschau im Zillertal die Sirenen. Grund dafür war ein gemeldeter Dachstuhlbrand in einem Mehrparteienhaus im Ortszentrum von Aschau.

 

 

Unverzüglich rückte der Kommandant, der FF Aschau i. Z., OBI Roland Klocker als Einsatzleiter zum Einsatzort aus. Neben der mitalarmierten Drehleiter Ramsau ließ Einsatzleiter Klocker die umliegenden Feuerwehren (Zell, Kaltenbach, Fügen, Stumm, Ried i. Z. und Schwaz) nachalarmieren. Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, mussten 13 ATS Trupps per Innenangriff und unzählige Außenangriffe von den 8 Feuerwehren vor Ort durchgeführt werden. Aufgrund dieses Großeinsatzes der Feuerwehren konnten das Übergreifen auf die Nachbargebäude verhindert werden. Um 03:30 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Lediglich kleine Glutnester mussten noch abgelöscht werden. Insgesamt standen die 8 Feuerwehren mit 21 Fahrzeugen und 161 Mitgliedern bis 6 Uhr Früh im Einsatz. Weiters anwesend waren Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Steinberger, Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler und Abschnittskommandant Siegfried Geisler. 

 

Die Bewohner des Wohnhauses konnten sich selbst aus dem Gebäude noch befreien. Beim Brand wurden 3 Personen leicht verletzt, 1 davon wurde mit Atem- und Kreislaufbeschwerden ins Bezirkskrankenhaus Schwaz eingeliefert. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. 

 

Der Sachschaden am Wohngebäude und der Holzscheune ist enorm. Ein direkt hinter der Scheune abgestelltes Fahrzeug geriet ebenfalls in Brand. Bei diesem Fahrzeug entstand Totalschaden. Was zu diesem Brand geführt hat, kann noch nicht gesagt werden und ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Bürgermeister Andreas Egger konnte die betroffenen Bewohner inzwischen bei einem Gasthof in Aschau unterbringen. 

 

 

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